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Christian Eichler schreibt für die FAZ einen fast guten Artikel über Arsène Wengers aktuelle Saison bei Arsenal. Dennoch wird der entscheidende Satz des Artikel viel zu klein geschrieben, weshalb ich ihn hier noch einmal in fett bringe.

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Vielleicht hat er seine Fähigkeiten als Motivator überschätzt oder einfach das Personal, das ihm zur Verfügung stand. Der Verteidiger Lell, so sieht es aus, wird jeden Tag ein bisschen schlechter. Der Mittelfeldspieler Borowski hat seine besten Tage womöglich hinter sich. Und dass er – statt Lukas Podolski auf Trab zu bringen – im Winter den Amerikaner Landon Donovan dazugeholt hat, der jeden Tag unter jedem Trainer viermal trainieren könnte, ohne ein bisschen besser zu werden [...].
[...] Wenn er von den Bayern-Bossen Rummenigge und Beckenbauer als „Kalle und Franz“ spricht, klingt er wie ein Junge, der auf dem Schulhof von Klassenkameraden erzählt, die in Wirklichkeit gar nicht seine Freunde sind.

Holger Gertz watscht in der Süddeutschen Jürgen Klinsmann ab, zeigt aber auch die Kurzatmigkeit im deutschen Fußball auf.

Manchester United hat am Sonntag den englischen Ligapokal gewonnen. Nach dem Community Shield im August, wo der Meister gegen den FA-Cup-Sieger antritt, und der FIFA World Club Championship bedeutet der Sieg im League Cup bereits den dritten Titelgewinn dieser Saison. Für wie sensationell wichtig die Spieler selbst den Pokalsieg hielten, konnte ein Kamerateam nach dem dramatischen Sieg im Elfmeterschießen gegen Tottenham festhalten.

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Unter der Anhängerschaft des ruhmreichen SV Werder Bremens ist Antônio Augusto Ribeiro Reis Junior nicht sonderlich beliebt. Warum habe ich gerade vergessen. Dunkel wabert ein Satzfetzen durch mein Hirn, der seinen Künstlernamen mit denen anderer Fußballspieler in eine Reihe setzt. Diese Kette von Namen wurde möglicherweise in einem Spiel wiederholt und wiederholt und wiederholt und wiederholt. Die Kette lautet „Juninho, Malouda, Essien, Wiltord“. Auch beim FC Barcelona dürfte Juninhos Name seit letztem Dienstag für Schrecken sorgen.

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Spanien gegen England

In der Champions League trafen am Mittwoch der spanische Rekordmeister Real Madrid und der englische Rekordmeister Liverpool FC aufeinander. Die „Spanier“ hatten mit Casillas, Sergio Ramos und Raul drei Spanier in ihrer Startelf. Bei den „Engländern“ bot ihr spanischer Trainer Rafael Benitez mit Reina, Arbeloa, Xabi Alonso, Riera und Fernando Torres fünf Spanier auf, dazu mit Carragher nur einen Engländer.

[via FAZ]

Mmh. So ruhmreich das Weiterkommen im UEFA-Cup für die Grün-Weißen Glücksritter auch ist… es beendet Paolo Maldinis internationale Karriere. Das ist schon ein bißchen traurig. Für Milan, für Maldini und für den Fußball. Wie alt sind noch mal seine Söhne?

jmd wird vollkommen überschätzt und für einen Wert gehandelt, der absolut sensationell überzogen und fernab jeder Realität ist

Nigel de Jong wechselt für 19,5 Millionen Euro vom HSV zu Manchester City . Im Januar 2006 war er für 1,5 Millionen Euro von Ajax Amsterdam an die Elbe gewechselt und machte dort in knapp drei Jahren 66 Spiele für die Hanseaten. In dieser Saison ist er jedoch weit davon entfernt, seine Bestform zu erreichen. Seit dem siebten Spieltag fällt er mit zwei aufeinanderfolgenden Innenbandrissen im rechten Knie aus, und hat in der Vorbereitung für die Rückrunde die ersten Trainingseinheiten absolviert. Im Sommer hätte de Jong dank einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag für 2,5 Millionen Euro den Verein verlassen können. So kosten Manchester City sechs Monate eines mit Premier-League-Mittelmaß gespickten Reha-Programms 17 Millionen Euro.

Is that lira?

Das war der Inhalt des Fax, das Manchester Citys Aufsichtsratsmitglied Garry Cook an den AC Mailand sandte, nachdem dieser den Wert von Kaká auf 200 Millionen taxiert hatte.

Daniel Taylor zeichnet für den GUARDIAN nach, wie der „most audacious transfer of all time“ am Ende doch scheiterte.

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Der Weltfußballer

Ich habe diese Auszeichnung verdient. Wenn man sieht, was ich über die gesamte Saison geleistet habe, dann habe ich mehr als alle anderen erreicht.

Christiano Ronaldo wird zum Weltfußballer 2008 gekürt und findet das in Ordnung. Und leider ist es das auch. Er mag ein schmieriger Schleimbeutel sein, aber als d i e treibende Kraft hinter Manchester Uniteds Erfolgssaison  2007/08 führt kein Weg an ihm vorbei.

Die Hinrunde der aktuellen Saison mag nicht seine gewesen sein, Lionel Messi, sein Kontrahent vom FC Barcelona hat in dieser Zeit sicher heller gestrahlt, aber in dem für die Berwertung zugrundeliegenden Zeitraum – und der ist nun mal immer die abgeschlossene Saison und nicht das Kalenderjahr, auch wenn der Name der Auszeichnung das immer suggeriert – kann kein anderer Profi mit Ronaldo mithalten.

Daher: Gratulation! Und vielleicht weniger Autos, Frauen und Gel und dann klappt das auch in dieser Saison wieder.

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